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ARCHÄOLOGIE UND AUTOBAHN A1

ort: museum murten
zeit: juni – november 2008

thema:
die während zwanzig jahren auf dem trassee der A1 durchgeführten archäologischen untersuchungen haben die kenntnisse der geschichte des murtenbiets wesentlich bereichert.

ziel der ausstellung
heute wird die autobahn A1 meist ohne kenntnis davon genutzt, dass hier seit der mitelsteinzeit häufig gesiedelt wurde. spuren und archäologische fundstücke der frühen jäger und sammler sind hier genauso vorhanden wie  artefakte von kelten und römern.

visuelle:didaktische umsetzung
chronologisch  und klassisch wurden die einzelnen epochen der siedlungen in vitrinen und auf texttafeln abgehandelt. um auf die für 'das normale publikum' nicht erkennbare tatsache hinzuweisen, dass es sich bei den artefakten um grabungsfunde unter der viel befahrenen A1 handelt, lag mitten im ersten raum ca drei quadratmeter abgestragener asphalt. die fenster waren mit transluzenten folien, die ansichten aus dem blickwinkel des autofahrers auf die A1 zeigten, verkleidet.
vitrinen und untergründe waren in erdfarbenen tönen gehalten.
fotos und zeichnungen der grabungsarbeiten an den wänden ergänzten die funde.
ob reste von kochgeschirr und feuerstellen, ob grabstätten und funde daraus oder die nachweise von gemeinschaftlicher siedlungstätigkeit: das publikum, welches sich diese sonderausstellung anschaute, konnte nähe zwischen sechs unterschiedlichen archäologischen zeitaltern und heutiger ps-starker nutzung des selben gebiets nachempfinden.