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ALLERL-EI  -  FRÜHLINGSAUSSTELLUNG

ort: museum bl . liestal
zeit: märz 2006-–  mai 2006

thema
allerl-EI war als osterausstellung für familien konzipiert. sie hatte drei kernausssagen:

  1. alle tiere (auch der mensch)
  2. eier brauchen schutz
  3. wir brauchen eier auf vielfältige art

die besuchenden konnten eine vielzahl von nestern und eiern kennenlernen, die funktion und die bedürfnisse von eiern spielerisch erfahren und erraten. naturwissenschaftliche objekte (tiere und nester) standen im vordergrund; doch wurden auch kulturgeschichtliche themen dargestellt. die erkenntnis, dass die natur oft als vorlage für die kultur dient, wurde mit beispielen erzählt (tamagochi, motorblock, früher i-mac).

visuelle:didaktische umsetzung

der ca 200 m2 grosse raum wurde als offene 'spiel'- wiese (gefärbter rindenmulch und kunstrasen) gestaltet, auf der sich frühlingshaft kinder und erwachsene bewegen konnten. durch die wiese führten wege, an denen einzelne themen angeordnet waren.
tische und stühle luden zum verweilen und cafe-trinken ein, speisekarten boten ausführliche informationen zum thema ei für gross & klein. die farbgebung war frühlingshaft. dazwischen angeordnet die 'vitrinennester' in unterschiedlicher form und farbe.

die h-EI-lights  befanden sich in direkter nähe zum eingang des raums und waren auf grossen sockeln aufgebaut: ein dino-ei, die stadien der entwicklung eines molches und ein menschen-ei, das nur durch ein misroskop betrachtet werden konnte. die idee des 'eier suchens'  wurde für alle weiteren objekte und themen aufgenommen: alle vitrinen waren wie nester bedeckt und mussten ent-deckt werden.

kultur- und naturnester waren durch unterschiedliche farben und abdeckungen gekennzeichnet. die naturvitrinen standen locker im raum, die kulturvitrinen waren in ei-form angeordnet. in einem aquarium mit hailaich konnten die besucherinnen die entwicklung beobachten.
ein im raum hängendes projektions-ei wurde beidseitig mit filmsequenzen bespielt: das schlüpfen eines kükens und ein in der region traditioneller eierlauf.
ei-sprichwörter erklangen als stimmen aus dem off in unregelmässigen abständen. in grossen 'eier-schaukeln' konnte man eiergeschichten hören.

eier-werfen, ein puzzle–rate-spiel: wer legt ein ei? waren ergänzende spiele. auf den tischen lagen zettel, auf denen kinder ankreuzen konnten, in welchen lebensmitteln eier vorhanden sind.
in einem ergänzenden wettbewerb konnten eier bemalt und anschliessend am eingang ausgestellt werden. in sechs wochen wurden über 1000 eier ausgestellt.