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PHILOSOPHIE

das museum - der kunde
grundlage für die projekte, die ich für öffentliche museen und für privatwirtschaftliche unternehmen konzipiert und realisiert habe, sind die fragen: wer ist der kunde? wie ist seine bisherige selbstdarstellung?  wer soll als besucherIn angesprochen werden? welche inhalte sollen vermittelt werden?
die konzeptfindung, die im dialog mit dem kunden stattfindet, ist an historischen fakten, soziokulturellen hintergründen und an den exponaten und ihren bedürfnissen orientiert.
das verhältnis zwischen zeit, aufwand, budget und folgekosten wird frühzeitig mitbedacht.

das publikum – die konsumenten
welche bedeutung hat das exponat heute? sind die entstehungszusammenhänge noch bekannt? hat ein wertewandel stattgefunden? wie ist dieser vermittelbar? sind für mich notwendige fragen, um eine gestaltung zu planen. diese hat das ziel, das publikum mit auf eine reise zu nehmen, ihm eine geschichte über die funktion des exponats und seine zeit zu erzählen. dabei sollen kognitive fähigkeiten, emotionen  und ästhetisches empfinden der besucherInnen gleichzeitig und gleichwertig angesprochen werden.

der raum
die eigenschaften des raumes, der für eine ausstellung zur verfügung gestellt wird: materialität, licht, akustik, atmosphäre, seine lage und seine grenzen sind basis, um hintergründe, untergründe, farben und medien für die ausstellung zu finden. die korrespondenz zu materialität und bedeutung des exponats wird gleichwertig berücksichtigt. texte zu zeit und exponat werden dem raumkonzept in typographie, farbe und sprachstil angepasst. die darstellungssprache oszilliert dabei zwischen ästhetik, didaktik und assoziation.

die exponate
die auszustellenden exponate, seien sie nun empfindlich oder scheinbar unverwüstlich, werden nach konservatorischen vorgaben geschützt. wunsch dabei ist, sie  idealerweise nicht so hermetisch abzuriegeln, dass dem publikum der kontakt (sensitiv und haptisch) verwehrt wird. das 'immaterielle kulturgut' wird in darstellung und vermittlung einbezogen.

die nachsorge
da in den meisten ausstellungen details vergessen gehen oder sich das publikum nicht so verhält wie angenommen, findet nach einem gemeinsam festgelegtem zeitraum ein 'feed back' statt, um 'nachbesserungen' vorzunehmen. im idealfall liegt eine besucherbefragung vor, deren resultate in die veränderung einbezogen werden.